Stein auf Stein entsteht die Mauer

Steine für Mauer – da gibt es eine Reihe von Baustoffen:
Für fest gefügte Mauern eignen sich verschiedene Sorten Beton, etwa Porenbeton oder Leichtbeton, ebenso wie der traditionelle Ziegel- oder Kalksandstein. Letzteren sollte man allerdings nicht mit dem gleichnamigen Naturstein verwechseln, der nur in der Bildhauerei verwendet wird. Die Steine werden in traditioneller Technik mit Mörtel – einem Gemisch aus Kalkhydrat, Zement, Sand und Wasser – zusammengefügt. Zunächst trägt der Maurer den Mörtel für die waagerechte Fuge auf die untere Steinschicht auf. Für die Stoßfuge streicht er dann die Kopfseite eines jeden neuen Steins ein und setzt so Stein für Stein aneinander. Mit Wasserwaage, Richtschnur und Gummihammer platziert er den Stein korrekt und streicht dann mit der Maurerkeller den überflüssigen Mörtel ab. Setzen kann er die Steine mit der Längsseite parallel zum Mauerverlauf im Läuferverband, mit der Stirnseite zum Mauerverlauf im Binderverband oder beides abwechselnd im Blockverband.

Steine für Mauer – Naturmaterial für den Garten:
Besonders geeignet sind Sandsteine, Findlinge oder Schiefer. Die Form der Steine kann ganz unterschiedlich sein, doch sollte sich der Bauherr für eine Sorte entscheiden. Indem die Steine miteinander kreuz und quer verkeilt, lässt er langsam die Mauer entstehen. Die Lücken können mit Mörtel aufgefüllt werden oder mit Pflanzen. Die Begrünung solch einer Mauer sieht nicht nur schön aus, sondern schafft auch einen Lebensraum für Tiere. Bei dunklen Steinen oder Wärmespeichern wie Tuff oder Porphyr muss man berücksichtigen, dass diese Materialien sich in der Sonne stark erwärmen – ein Nachteil für Tier und Pflanze.